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ESF-Programm „Kinder stärken 2.0“ im Integrativen Kinderhaus SPIELKISTE

ESF-Programm „Kinder stärken“ im Integrativen Kinderhaus SPIELKISTE

Das Projekt „KINDER STÄRKEN 2.0“ im Integrativen Kinderhaus SPIELKISTE wurde um weitere 2 Jahre bis zum 30.06.2028 verlängert. Seit dem 01.07.2026 können wir nun über das Projekt zwei zusätzliche Fachkräfte beschäftigen.

Frau Kristin Riedel war bereits als Kitasozialarbeiterin in unserem Kinderhaus tätig. Seit 01.07.2026 verstärkt nun Frau Maxi Halang als 2. Kitasozialarbeiterin unser Team. Beide werden die Arbeit der pädagogischen Fachkräfte in den Fachbereichen KRIPPE – KINDERGARTEN - HORT unterstützen.

Das Projekt „KINDER STÄRKEN" als Maßnahme für Kinder mit besonderen Lern- und Lebenserschwernissen ist bereits seit 2016 (mit einer einjährigen Projektunterbrechung) ein fester Bestandteil unserer Arbeit.

Gerade in den Jahren der frühen Kindheit ist es absolut notwendig, durch zielgerichtete, systematische und professionelle Begleitung und geeignete Strategien die Kinder mit besonderen Lern- und Lebenserschwernissen in ihrer Entwicklung frühzeitig zu stärken und damit deren Bildungs- und Entwicklungschancen zu erhöhen.

Das Hauptaugenmerk der zusätzlichen programmbezogenen pädagogischen Arbeit richtet sich auf Kinder, bei denen Bedarfe aufgrund besonderer Lern- und Lebenserschwernisse erkannt wurden. Um den besonderen Bedarfen und Bedürfnissen dieser Kinder gerecht werden zu können, ist eine gute und gegenseitig wertschätzende Zusammenarbeit mit den Eltern oder Erziehungsberechtigten notwendig.

Die Familie dieser Kinder bildet somit eine Komplementärzielgruppe für das Projekt. Um eine ganzheitliche und professionelle Unterstützung gewährleisten zu können, sind neben den Eltern/Sorgeberechtigten unbedingt die kitainternen Fachkräfte sowie vielfältige Netzwerkpartner in der Zusammenarbeit von hoher Bedeutung.

Das Ziel der Arbeit der zusätzlichen Fachkraft im ESF Programm KINDER STÄRKEN ist, Kinder mit Lern- und Lebenserschwernissen auf Grund sozialer Benachteiligung bei der Überwindung ihrer individuellen Entwicklungsbeeinträchtigung zu unterstützen und somit deren Bildungs- und Entwicklungschancen zu erhöhen.

Persönliches Ziel unserer Kita-Sozialarbeiterinnen ist, jeden Arbeitstag etwas getan zu haben, dass jemand nachhaltig aus ihrem Dasein und mit ihrer Unterstützung etwas mitnehmen darf, auf das er jederzeit zugreifen kann. Sei es ein nettes, motivierendes Wort zu Kollegen und Kolleginnen, ein Gesprächsangebot, ein Verweis auf andere helfende Institutionen für die Eltern, eine Umarmung oder ein „Ich-sehe-dich-in-deinen Bedürfnissen-und-bin-für-dich-da“ bei den Kindern. In dieser schnellen, sich ständig verändernden Welt hat sie als zusätzliche Fachkraft den Luxus, sich die Zeit zu nehmen, um für andere in Not als Konstante da zu sein, was eine pädagogische Fachkraft im Gruppenalltag nicht ausreichend bewältigen kann.

Tätigkeitsschwerpunkte der Kita-Sozialarbeiterin: KINDER - ELTERN – TEAM – KOOPERATION

  • Sie arbeiten lebenslagensensibel an den individuellen Bedürfnissen der Kinder.
  • Sie erkennen Risiken und Folgen sozialer Benachteiligung, sie arbeiten präventiv und intervenierend.
  • Sie bieten individuelle Einzelförderung in verschiedenen Settings.
  • Sie erarbeiten themenspezifische Angebote für Kindern mit besonderen Lern- und Lebenserschwernissen.
  • Sie behalten das Kindeswohl bei prekären Lebensbedingungen im Auge.
  • Sie führen Beratungsgespräche mit Eltern zu spezifischen Problemlagen ihrer Kinder in der Kita.
  • Sie bieten Unterstützung beim Ausfüllen von Anträgen.
  • Sie vermitteln an weiterführende Stellen wie z.B. zu Beratungsstellen, Beratungs- und Hilfeangebot per Telefon und Mail.
  • Sie arbeiten eng mit dem pädagogischen Team der Einrichtung zusammen und bieten ihre fachliche Unterstützung an.
  • Sie tauschen sich mit anderen zusätzlichen Fachkräften des Ortes und der Region aus.
  • Sie arbeiten mit dem ortsansässigen Jugendamt unter Einhaltung der geltenden Datenschutzbestimmungen zusammen.
  • Sie arbeiten mit Institutionen der Frühen Hilfen wie Frühförderung, Ergotherapie, Logopädie sowie mit Kinderärzten, den Hilfen zur Erziehung It. SGB VIII, dem Allgemeinen Sozialen Dienst des Jugendamtes, etc.

Um die „Maßnahmen für Kinder mit besonderen Lern- und Lebenserschwernissen“ effizienter und nachhaltiger zu gestalten, werden die Maßnahmen in den auswählten Kindertageseinrichtungen durch eine externe Kompetenz- und Beratungsstelle (KBS) fachlich im Prozess begleitet und unterstützt.

Die Kita-Soziallarbeiterin nimmt regelmäßig an den Reflexionstreffen der KBS teil.

Das Programm „KINDER STÄRKEN 2.0" als Maßnahme für Kinder mit besonderen Lern- und Lebenserschwernissen wird gefördert durch:

Mehr Informationen zum Förderprogramm finden Sie unter: Projekt - KINDER STÄRKEN (kinder-staerken-sachsen.de)